Zielgruppen

Werk- und Betriebsfeuerwehr

Betreiber von Werk- und Betriebsfeuerwehren agieren oft in einem Spannungsfeld. Auf der einen Seite steht die Sicherheit mit einem schwer zu beziffernden Benefit, auf der anderen Seite summieren sich die Kosten einer betrieblichen Feuerwehr, die hoffentlich selten zum Einsatz kommt.

Die Anforderungen an Personal, Technik und Organisation von Werk- bzw. Betriebsfeuerwehren werden in immer mehr Bundesländern in Werkfeuerwehrbedarfsplänen oder Bedarfs- und Entwicklungsplänen definiert und durch die Aufsichtsbehörden in Anerkennungs- oder Anordnungsbescheiden festgeschrieben. Die Anforderungen basieren dabei auf den meist sehr branchen- oder betriebsspezifischen Risiken. Auch die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Feuerwehr im Umfeld spielt eine wichtige Rolle.

An vielen Standorten ist die Werkfeuerwehr seit vielen Jahrzehnten fester Bestandteil der betrieblichen Sicherheitsarchitektur. Da der Werkfeuerwehr eine hohe Bedeutung zukommt, sind in verschiedenen Bereichen Abweichungen von bestehenden Regelwerken möglich. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Veränderungen an der Vorhaltung einer Werkfeuerwehr durch andere Maßnahmen kompensiert werden können. Es ist also unabdingbar, sich ein genaues Bild von den Genehmigungen und der Aufnahme der betrieblichen Feuerwehr als kompensatorisches Mittel zu machen. Die Nennung der Werkfeuerwehr sollte insbesondere über Baugenehmigungen, Bauten nach Industriebaurichtline (IndBauRL) sowie Sicherheitsberichte und Alarm- und Gefahrenabwehrpläne ausgewertet werden.


Unsere Bedarfsplanung von Werk- oder Betriebsfeuerwehren folgt der Prämisse, dass zunächst die Mindestanforderungen auf gesetzlich herleitbarer Basis dargestellt werden. Auf dieser Basis sind dann ergänzende Betrachtungen zur Berücksichtigung des betrieblichen Interesses, welches beispielsweise aufgrund von Betriebsunterbrechungsrisiken höher liegen kann, möglich.

Ergänzend bearbeiten wir beratend oder gutachterlich organisatorische Fragestellungen, z. B. aus folgenden Bereichen:

  • Personalkonzepte zur Sicherstellung/Verbesserung der Verfügbarkeit (Hauptberufliche und/oder Nebenberufliche Kräfte)
  • Personalwirtschaft/Personalausstattung
  • Dienstplanung
  • Aufbau- und Ablauforganisation
  • Dienstleistungen / refinanzierbare Tätigkeiten
  • Modelle zur Kostenverteilung auf mehrere (Standort-)Partner

Auch die Tätigkeit, der Aufgabenumfang und die Umsetzung der Arbeiten einer Feuerwehreinsatzzentrale sind Bestandteil vieler unserer Untersuchungen. Hier liegen Synergien, z. B. mit dem Werkschutz, auf der Hand.
Aber auch in weiteren Bereichen kann eine Verzahnung der betrieblichen Feuerwehr mit entsprechenden Kräften (z. B. betriebsmedizinischer Dienst) sinnvoll sein.

Unsere Kunden in diesem Bereich kommen aus den verschiedensten Branchen und Industriezweigen. Entsprechend breit gefächert und weit in die Tiefe gehend ist unser Erfahrungsschatz, der Flughafenfeuerwehren genauso umfasst wie Werkfeuerwehren in Kraftwerken oder große Industrieparkfeuerwehren.
Unsere differenzierte und detailscharfe Herangehensweise macht es auch möglich, die betriebliche Bedarfsplanung bei Entwicklungen am Standort einfach fortzuschreiben.

FÜR JEDEN DAS RICHTIGE.
MIT SICHERHEIT