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Zielgruppen

Freiwillige Feuerwehr

Ganz grundsätzlich die Leistungsfähigkeit einer Freiwilligen Feuerwehr zu gewährleisten: Das ist die Basis-Aufgabe. Daraus wiederum ergeben sich umfangreiche weitere Anforderungen – vor allem an die Personalverfügbarkeit (unter Berücksichtigung der Besonderheiten eines Ehrenamtes), die Standortstruktur sowie die Vorhaltung von Fahrzeugen und Technik. Die Ergebnisse werden in der Regel in einem Feuerwehrbedarfsplan zusammengefasst.

Eine der größten Herausforderungen liegt heutzutage in den stetig sinkenden Mitgliederzahlen oder auch einer eingeschränkten Tagesverfügbarkeit aktiver Kräfte. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Zum einen wirkt sich der demografische Wandel aus, zum anderen werden die prinzipiellen Veränderungen in der Arbeitswelt spürbar. Und auch das (leider) tendenziell zurückgehende Interesse an Ehrenämtern spielt eine Rolle. Gleichzeitig steigern höhere Anforderungen an die Tätigkeiten der Feuerwehr sowie ein unaufhörlich zunehmender Verwaltungsaufwand den Handlungsdruck.

Eine Feuerwehr oder auch nur einzelne Standorte zukunftsfähig zu gestalten bedeutet daher oftmals, das Ehrenamt zu entlasten. Das kann z.B. durch organisatorische Ansätze oder eine vorausschauende Personalplanung geschehen – und zwar nicht nur für die eigentliche Einsatztätigkeit, sondern auch für alle damit verbundenen Aufgabenbereiche wie z. B. Atemschutzwerkstatt, Geräteprüfung etc. Die häufig jahrelang gewachsenen Strukturen, die tiefe Verwurzelung in der Ortschaft und die kulturelle Bedeutung der Feuerwehr über den Einsatzdienst hinaus stellen dabei emotionale Faktoren dar, mit denen sehr sensibel umgegangen werden muss.


Es ist eine zentrale Herausforderung der Feuerwehrbedarfsplanung, zielführende Maßnahmen für eine positive Personalentwicklung und Nachwuchsarbeit zu entwickeln – sowie gleichzeitig die Motivation für das Ehrenamt zu fördern.

Die notwendige Standortstruktur leitet sich ab aus der kommunalen Gliederung, dem vorhandenen Gefahrenpotenzial und dem auftretenden Einsatzgeschehen. Maßgeblich für die Standortstruktur sind nicht nur Anzahl und Verteilung der Standorte, sondern ebenso deren bauliche Funktionalität, bei der wiederum Arbeitsschutz und berufsgenossenschaftliche Vorschriften eine Rolle spielen.

Eine wirtschaftliche Feuerwehrbedarfsplanung berücksichtigt auch die verschiedenen Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, vor allem im Hinblick auf potenzielle Synergieeffekte.

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